Was sind Polas?
Der Begriff kommt von „Polaroids“: Früher haben Agenturen und Caster Models mit der Sofortbildkamera fotografiert, um schnell ein unverfälschtes Bild zu haben. Heute entstehen Polas digital – das Prinzip ist geblieben. Polas zeigen dich so, wie du wirklich aussiehst: ohne Make-up, ohne Styling, ohne Retusche.
Während eine Sedcard deine Bandbreite und Ausstrahlung zeigen soll, sind Polas die nüchterne Ergänzung dazu. Agenturen wollen damit prüfen, ob du ihren Kunden auch am Set genau so gegenübertrittst, wie die Bilder es versprechen.
Welche Aufnahmen gehören zu den Polas?
- Headshot frontal: Gesicht gerade in die Kamera, Haare aus dem Gesicht.
- Profil: seitliche Ansicht von links und/oder rechts.
- Halbkörper: von der Hüfte aufwärts, Arme locker.
- Ganzkörper: von vorne, von der Seite und von hinten.
- Mit Lächeln und ohne: viele Agenturen möchten beides sehen.
Polas vs. Sedcard
Die Sedcard (oder Comp Card) ist deine gestaltete Visitenkarte mit mehreren Looks, sorgfältig ausgeleuchtet und natürlich bearbeitet. Polas sind das Gegenstück: bewusst schlicht, gleichmäßiges Licht, neutraler Hintergrund, keine Bearbeitung. Zusammen ergeben beide das vollständige Bild, das Agenturen für eine Entscheidung brauchen.
So bereitest du dich auf Polas vor
- Kleidung: eng anliegende Basics in neutralen Farben – z. B. schwarzes Top und Jeans oder Bikini/Badehose, damit die Figur gut erkennbar ist.
- Schuhe: schlichte Schuhe oder barfuß, bei Damen oft zusätzlich schlichte Absatzschuhe.
- Make-up & Haare: kein oder kaum Make-up, saubere Haut, Haare offen und natürlich.
- Keine Accessoires: Schmuck, Brillen und auffällige Muster lenken ab.
- Aktuell bleiben: Polas regelmäßig erneuern, vor allem nach einer neuen Frisur oder Veränderungen der Figur.
Polas lassen sich gut mit einem Sedcard-Shooting kombinieren – im Pro-Paket sind sie bereits inklusive, als Einstieg kannst du sie aber auch einzeln buchen.